Prof. Dr. Per Christiansen, MSc (LSE)

Prof. Dr. Per Christiansen, MSc (LSE) ist Rechtsanwalt und Hochschullehrer für Wirtschaftsrecht an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management in Hamburg. Er ist seit 20 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Internet-Branche tätig. Vor seiner Tätigkeit als Hochschullehrer arbeitete er 11 Jahre für die AOL-Gruppe in Deutschland, zuletzt als Chef-Justiziar und Personalleiter. In dieser Funktion war er für die Beratung einer Vielzahl von Marken und Unternehmen zuständig wie z.B. AOL. CompuServe, Netscape, ICQ, Advertising.com, AdTech, WinAmp, Shoutcast, Mapquest und Engagdet. Für die Dauer des Unternehmenszusammenschlusses von AOL und Time Warner war er Teil eines konzernweiten legal teams und hier vorrangig mit urheber- und lizenzrechtlichen Fragestellungen sowie mit den hierin begründeten Konflikten der Geschäftsmodelle der einzelnen Medienkanäle befasst. Als Rechtsanwalt betreut er ebenfalls in- und ausländische Unternehmen der Internet-Branche.

Per Christiansen ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung Digitale Chance. Überdies war er mehr als 4 Jahre Vorstandsmitglied  der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimediadienste e.V.  Als Senior Research Fellow am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg liegt sein Forschungsinteresse in den Regulierungswissenschaften.

Per Christiansen studierte Rechtswissenschaften und Philosophie in Kiel und wurde im Jahr 2000 in Hamburg als Rechtsanwalt zugelassen. Er erwarb 1998 einen MSc-Abschluss in Commercial and Financial Regulation an der London School of Economics.

Ausgewählte Veröffentlichungen:

 

  • Legal Commentary „Media Distribution Agreements“ - in: Hamburger Kommentar zum gesamten Medienrecht, 3. Edition Nomos 2016
  • "Die Medien sollen es richten – Der rechtliche Rahmen für Litigation-PR". In: L. Rademacher, A. Schmittgeiger A. (Hrsg.), Litigation-PR: Alles was Recht ist. Zum systematischen Stand der strategischen Rechtskommunikation. Wiesbaden: Springer VS, S. 123-150.
  • "Youtube - der Knock Out für das Urheberrecht", in: Videoportale: Broadcast Yourself?, Hamburger Hefte zur Medienkultur 12/2011
  • „Annotation to LG Hamburg 308 o 27/09 – Youtube“, in: Multimedia und Recht 12/2010
  • Legal Commentary „Media Distribution Agreements“ - in: Hamburger Kommentar zum gesamten Medienrecht, Nomos 2008 and 2. Edition 2012
  • Book review: Kreutzer, Till: Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen , ZUM 2009, 695
  • Book review:  V. Boehme-Neßler (Hrsg.): Die Öffentlichkeit als Richter. In: rezensionen:kommunikation:medien, 24. November 2011
  • „Rechtssätze in einer technisierten Welt“ (Norms in a technical world) - in: Festschrift für Prof. Dr. Dieter Reuter, de Gruyter, 13. 10. 2010
  • Das Problem der legitimen Verteilung von Ressourcen zur Sperrung von schädlichen Inhalten im Internet“ (The issue of legitimacy in a technologized world) - in: Netzwelt - Wege, Werte, Wandel, Springer 2010
  • Inhalte über alles - Die Folgen des Web 2.0 Trends für das Urheberrecht und die Bekämpfung schädlicher Inhalte“ (Content above all - the consequences of the Web 2.0 trend for copyright and the fight against harmful contents) - in: Von der Lochkarte zum globalen Netzwerk, Büchner/Dreier, DGRI 2007
  • "Selbstregulierung, regulatorischer Wettbewerb und staatliche Intervention im Internet“ (Selfregulation, regulatory competition and state intervention) - in: Multimedia und Recht 03/ 2000
  • Internet Governance“ - in: Wettbewerb in der Internetökonomie, Schriften des Vereins für Socialpolitik, Bd. 292, S. 39 - 64
  • „Annotation to LG Köln, Urteil vom 26. November 2003 - AZ 28 o 706/02“ - in: Multimedia und Recht 03/2004
  • Über die reale Seite der Verbände“, Dissertation, Peter Lang 1998
  • Diskussionsbericht zum Vortrag „Linguistik und juristische Pragmatik“ von Prof. Dr. Dr. Säcker - in: Formale Freiheitsethik oder materiale Verantwortungsethik, Symposium zu Ehren des 65. Geburtstages von Prof. Dr. Reuter, de Gruyter 2005